Nicht immer sichtbar aber mit großer Wirkung!

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Die Oralchirurgie ist ein weites Feld, welches sich insbesondere mit der Parodontologie und der Implantologie ergänzt. Die Oralchirurgie beinhaltet unter anderem die Spezialisierung auf die atraumatische Entfernung von Zähnen (z.B. Weisheitszähne), die Wurzelspitzenresektion und die Untersuchung von Mundschleimhautveränderungen, so z.B. zur Tumorfrüherkennung.
Für eine sanfte, schmerzarme Therapie stehen unter anderem verschiedene Laser (CO2, ER-YAG, Nd-YAG) zur Verfügung.

Ebenfalls in das Kompetenzspektrum des Oralchirurgen fällt der Aufbau von Kieferknochen im Rahmen der Parodontalbehandlung oder der Implantologie. Bei mangelnder Knochensubstanz ist eine Verbesserung des Kieferkamms eine unabdingbare Voraussetzung für das Setzen von Implantaten.

Knochenaufbau:

Eine über Jahre anhaltende Parodontitis oder das längere Tragen einer Prothese kann zu schwerwiegendem Knochenverlust im Ober- wie im Unterkiefer führen. In einem solchen Fall können Maßnahmen wie GTR (gesteuerte Geweberegneration) und GBR (gesteuerte Kochenregeneration) sowie Sinuslift (Knochenaufbau in der Kieferhöhle) zur Regeneration von Knochenvolumen und -höhe eingesetzt werden.
Dieser Knochengewinn kann einen frühzeitigen Verlust der durch Parodontitis geschwächten Zähne verhindern und ist oft unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation.